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Aus dem Vorhandensein von frühbronzezeitlichen Hügelgräbern ist zu schließen, daß die Doenhauser Feldmark schon seit der Zeit vor 4000 Jahren ununterbrochen in Kultur gewesen ist. Bei der Gunst der Lage zwischen Flußtalauen und Geest lag für die Bewohner auch keine Veranlassung vor, ihre Wohnsitze freiwillig zu verlassen. Nach Ansicht der Sprachforscher sind die Dörfer mit der Endung „-hausen" in der sächsischen Zeit entstanden. Doenhausen würde dann etwa mit „Behausung des Dodo" gleichzusetzen sein und ist somit namensgleich mit Duddenhausen und Totdenhausen nördlich von Minden. Wahrscheinlich haben sich die zerstreut liegenÂden Einzelhöfe in dieser Zeit zu einem Dorf zusammengeschlossen. Aus der späteren Sachsenzeit liegen gerade für Doenhausen vorgeschichtliche Funde vor. Der beim Bau des Schünemannschen Hofes an der B 215 entdeckte Urnenfriedhof stammt aus der Sachsenzeit um 700 n. Chr.
Doenhausen war zu allen Zeiten ein landwirtschaftlich strukturierter Ort. Heute haben nur einige wenige bäuerliche Betriebe die Krisen in der Landwirtschaft überÂlebt. Einige alte Gehöfte sind noch erhalten geblieben. Ein besonders schönes Haus ist der Gutshof derer von Kronenfeld, das in seinem äußeren Erscheinungsbild im Wesentlichen erhalten geblieben ist.
In einem Protokoll vom 6.11.1888 ist nachzulesen, daß der Schulausschuß beschloß, daß die Orte Doenhausen und Gandesbergen unabhängig von Eystrup eine eigene Schule haben wollten. Dem wurde von oberster Stelle stattgegeben. Die Schule wurde an der Querstraße 1890 fertiggestellt und bezogen. Erst nach dem Neubau der Schule 1913 in Eystrup wurden diese beiden Gemeinden der Schule in Eystrup wieder zugewiesen.
1929 wurde Doenhausen Eystrup angegliedert und seit diesem Zeitpunkt hat gibt es zwei Schützenvereine im Ort.
Quellennachweis: Eystrup - Ein Dorf im Wandel der Zeit.
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Homepage der Samtgemeinde Eystrup
Homepage des Landkreis Nienburg/Weser
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